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Inmitten der malerischen voralpinen Allgäuer Hügellandschaft, fernab vom hektischen Alltag der Großstädte findet in Bad Wurzach jeder sein Lieblingsplätzchen zum aufatmen und genießen.

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Ausflugsziele

Kategorie: Besichtigung / Führung

Datum: von April bis Oktober - jeden 2. Sonntag und jeden vierten Samstag im Monat

Beginn: 13:30 Uhr, 14:30 Uhr & 15:30 Uhr

Dauer: ca. 1 Stunde

Treff: Oberschw. Torfmuseum, Oberried  


Highlights:

✓ Führung durch das Torfmuseum

✓ Einrichtung und Arbeitsweise des früheren Torfabbaus

✓ Fahrt mit der Torfbahn

 

Kategorie: Ausflug

Datum: Jeden Sonn- und Feiertag ab dem 01. Mai 2020 - 18. Oktober 2020

Abfahrt: 10:03 Uhr; 12:03 Uhr, 15:03 Uhr, 17:03 Uhr am Bahnhof Bad Wurzach

Treff: Bahnhofstraße (neben Aldi)


Highlights:

✓ Fahrt von Bad Wurzach nach Aulendorf

✓ kostenlos mit der Kur- und Gästekarte

✓ Region aus einer besonderer Perspektive entdecken  

 

Kategorie: Sehenswürdigkeit / Führungen

Datum: von April bis Oktober - jeden zweiten Sonntag und jeden vierten Samstag im Monat

Öffnungszeiten: 13:00 - 17:00 Uhr

Treff:  Dr.-Harry-Wiegand-Str. 4/1

          88410 Bad Wurzach 


Highlights:

✓ Erste Arbeit im Ried

✓ Geschichte der Torfstecherei

✓ Sagen und Märchen rund ums Wurzacher Ried

 

Kategorie: Wandern / Entdecken

Start: Oberschw. Torfmuseum

            Dr.-Harry-Wiegand-Str. 4/1

            88410 Bad Wurzach


Highlights:

✓ führt auf die Spuren der Torfstecher

✓ Torfwerke und Gräben zu sehen

✓ 1,5 km langer Pfad

✓ 12 Informationstafeln

✓ historische Gerätschaften

 

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Sehenswürdigkeiten

Weit über die Grenzen hinaus bekannt ist das Barocktreppenhaus im Schloss von Bad Wurzach. Als Besucher dieses repräsentativen Aufgangs erleben Sie hautnah ein Meisterstück barocker Baukunst. Die elegant geschwungene Treppe und das schöne Deckenfresko gelten als eines der Juwele der Oberschwäbischen Barockstraße.

1711 ließen die Schwestern, die seit der Klostergründung das herrschaftliche Oratorium in der Pfarrkirche mitbenutzen durften, mit Erlaubnis des Bischofs von Konstanz eine eigene Hauskapelle einbauen, die 1717 zu Ehren der hl. Joseph, Elisabeth, Franziskus, Antonius von Padua und Klara konsekriert wurde (Patrozinium am 19. November 1717). 1763 wurde die Kapelle im Zuge umfassender baulicher Erneuerungen im gesamten Gebäude im Rokoko-Stil neu ausgeschmückt (Plastiken der vier Franziskanerheiligen Elisabeth, Franziskus, Klara und Antonius von Padua, Johann Jakob Willibald Ruez zugeschrieben). Die Hauskapelle ist während der normalen Öffnungszeiten des Hauses zugänglich und kann für kleinere Andachten u.ä. genutzt werden. Öffnungszeiten täglich von 10 - 16 Uhr.

Die Bad Wurzacher Pfarrkirche liegt außerhalb der einstigen Wurzacher Stadtmauer auf einem felsigen Untergrund. Der frühklassizistische Bau wurde 1775/77 errichtet. Das bedeutende Deckenfresko im Langhaus ist ein Werk des Langenargener Malers Andreas Brugger.

Der Bad Wurzacher Gottesberg, von dem aus an klaren Tagen das Alpenpanorama bewundert werden kann, ist in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll. Die Barockkirche zum Heiligen Kreuz entstand 1709 (Erweiterung 1712/13) und stellt eine kunsthistorische Sehenswürdigkeit dar. Die Heilig-Blut-Reliquie, die im 18. Jh. auf den Gottesberg kam, befindet sich in einer Seitenkapelle. Sie spielt beim jährlich am zweiten Freitag im Juli stattfindenden Heilig-Blut-Fest eine zentrale Rolle. Rund 1500 Reiter und 5000 Wallfahrer machen dieses Hochfest zur zweitgrößten Reiterprozession Mitteleuropas.

Das Leprosenhaus, ehemaliges Siechenhaus, diente im 13. Jahrhundert als Isolierstation für Aussatzkranke. Als das älteste Gebäude Bad Wurzachs ist das Leprosenhaus in seiner Art einmalig im süddeutschen Raum. Im Gebäude befinden sich ein Museum zur Geschichte des Hauses sowie das Sepp-Mahler-Museum.

Das anschaulich erhaltene Wohnhaus des oberschwäbischen Malers der Moderne wurde vom Torfmeister Josef Mahler 1903 erbaut. Das Bürgerhaus mit großem Naturgarten beinhaltet einen malerischen, literarischen und sozialgeschichtlichen Nachlass des Wurzacher Künstlers Sepp Mahler (1901-1975). Erhalten sind Original-Mobiliar, Bibliothek und Dokumente zur Geschichte der Torfarbeit.

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